Das Beamtenrecht (1 / 2)

Das Beamtenrecht regelt als Teil des besonderen Verwaltungsrecht das Verhältnis zwischen dem Staat als Dienstherren und seinen öffentlich Bediensteten. Neben den Angestellten und Arbeitern im öffentlichen Dienst zählen hierzu auch Personen die in besonders bedeutsamen Bereichen staatlicher Aufgabenwahrnehmung tätig sind und im Verhältnis zu ihrem Dienstherren in einem öffentlich-rechtlichen Treueverhältnis stehen. Dabei handelt es sich um Richter und Staatsanwälte, Polizisten und Lehrer aber auch die vielen Mitarbeiter in den Verwaltungen der Städte und Gemeinden. Sie alle nehmen in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen besondere stattliche d.h. hoheitliche Aufgaben wahr. Ihnen wird ein besonderes Maß an Loyalität zum Staat abverlangt, dafür können sie ich aber, quasi im Gegenzug auf eine lebenslange und ihrem Amt entsprechende Entlohnung, die im Beamtenrecht Alimentierung genannt wird verlassen. Diese besondere Bedeutung des Beamtentums kommt darin zum Ausdruck, daß es im Grundgesetz, dort im Artikel 33, extra erwähnt wird. Diese Vorschrift beschreibt die hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums. Hierzu zählt die schon erwähnte Treuepflicht des Beamten und die Alimentationspflicht des Dienstherren, aber auch die Verpflichtung, Auswahl und Fortkommen allein an der Eignung, Befähigung und Leistung des Beamten auszurichten und ihn seinem Amt entsprechen zu beschäftigen und zu bezahlen.